Johannes Brahms (1833 - 1897)
Geboren am 7. Mai 1833 in Hamburg und Verstorben am 3. April 1897 in Wien.
Sein Vater war Stadtmusiker (Violine, Horn und Kontrabaß).
Er studierte Komposition bei E. Marxsen und ging 1853 mit dem ungarischen Geiger E. Reményi das erste Mal auf Tournee. Dort lernt er den Geiger Joseph Joachim kennen, der ihn wiederum mit Robert und Clara Schumann bekannt macht. Clara Schumann die nach dem Tod Roberts Schumanns 1856, die lebenslängliche Begleiterin Brahms wird.
Zurück in Hamburg veröffentlichte Brahms sein Klavierkonzert d-moll op. 15, an dem er von 1854 an drei Jahre lang gearbeitet hat.
1863 geht Brahms nach Wien und wird Chormeister der Wiener Singakademie. Von 1872-75 war er künstlerischer Leiter der Gesellschaft der Musikfreunde Wien. Die Winter dienen künftig Konzertreisen als Pianist und Dirigent, in den Sommermonaten widmet er sich der Komposition.
Der in der Fachwelt hoch angesehen Brahms war unter anderem Mitglied der Berliner Akademie der Künste und 1886 Ehrenpräsident des Wiener Tonkünstlervereins, außerdem Ehrenbürger Hamburgs und er bekam 1879 die Ehrendoktorwürde der Universitäten Cambridge und Breslau.
Johannes Brahms gehört zu den bedeutendsten Sinfonikern. Sein Werke umfassen fast alle Gattungen der Musik. Sein großes Vorbild war Ludwig van Beethoven. Brahms letzter der sogenannten „Wiener Klassiker"
Am 3. April 1897 starb er in Wien
Zitate und Sprüche Brahms’:
Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung! nach einem Streitgespräch mit Laienmusikern
Es ist nicht schwer, zu komponieren. Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen.
Ich denke nur Musik.
So schön wie er können wir heute nicht mehr schreiben. (Über Wolfgang Amadeus Mozart)
Ein Walzer von Strauß ist mir lieber als eine Sinfonie von Brahms.
Das Grab ist meine Freude.
Frei, aber einsam.